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Die Humanmedizin ist existentiell auf wirksame Antibiotika angewiesen. Die Wirksamkeit von Antibiotika wird durch die Bildung von Resistenzen zunehmend beeinträchtigt und die Entstehung resistenter Keime durch übermäßige und falsche Anwendung von Antibiotika beschleunigt. Die Zahl wirksamer Antibiotika verringert sich dadurch bedrohlich. Um diesen Trend zu stoppen, hat der Gesetzgeber im Tierarznei-mittelgesetz bereits 2014 das nationale Antibiotikaminimierungskonzept festgeschrieben verbunden mit einer Meldepflicht. Ziel ist die Verringerung des Antibiotika-Einsatzes in der Tierhaltung bis zum therapeutisch notwendigen Mindestmaß, um so die Entwicklung von Antibiotika-Resistenzen zu verringern. Seit 2024 gilt die Meldepflicht beim Einsatz von Antibiotika auch in der Milchviehhaltung. Der Vortragsabend beschäftigt sich mit der Reduzierung des Antibiotika-Einsatzes speziell beim Trocken-stellen von Kühen und der Behandlung von Euterkrankheiten. Referent Prof. Dr. Rolf Mansfeld war lange Jahre an der LMU München und hat sich dort wissenschaftlich mit der Antibiotikareduktion und einem darauf abgestimmten Trockenstellmanagement bei Kühen beschäftigt. Gemeinsam mit der LfL Grub und dem TGD Bayern hat er das Projekt RAST (selektives Trockenstellen) entwickelt und in der Praxis etabliert.
Anmeldung bis spätestens 06.02.26 unter:
https://www.weiterbildung.bayern.de/index.cfm?seite=veranstaltungsliste&jumpto=44929#sem_44929